VARADERO (MATANZAS)

Ein Drittel der ausländischen Cuba-Urlauber haben Varadero (10.000 Einwohner) zum Ziel. Ob der Name des einzigen Orts auf der Península Hicacos auf das Unglück von mehr als drei Dutzend gestrandeter Schiffe hinweist (varar = stranden), denen die Untiefen rund um diese Halbinsel zum Verhängnis wurden? Sie ragt wie ein Riesenfinger in die dunkelblauen Fluten des breiten Meereskanals Canal de San Nicolás zwischen Cuba und den Bahamas. Die Península jedenfalls erhielt ihren Namen nach einem hier verbreiteten Busch aus der Familie der Rosengewächse, Hicaco (Chrysobalanus icaco).
Die Länge des Strandes beträgt 20 km!

Das erste Foto zeigt einen Strandabschnitt im Zentrum von Varadero. Man sieht, daß Varadero weder eine abschreckende Ballung von dichter Besiedlung noch eine Hochhausstadt ist, wie z.B. Honolulu. Die Bebauung geht eher in die Breite und nur sehr begrenzt in die Höhe.

Zweites Bild: Sonnenuntergang, Blickrichtung Superclubs Puntarena. Auf Cuba geht die Sonne Ende November gegen 17:30 Uhr unter.

Das dritte Foto zeigt das 5-Sterne-Hotel Arenas Blancas der Gran Caribe-Kette, in welchem ich 10 Tage gewohnt habe. Das Hotel hat 358 Zimmer und einen sehr großzügig gestalteten Poolbereich. Meiner Meinung nach hat dieses Hotel die 5 Sterne auch zurecht bekommen, wenngleich es natürlich nicht mit einem deutschen 5-Sterne-Hotel vergleichbar ist.